Gedichte

Fortlaufen

Ich möchte fortlaufen,
doch ich kann nicht.
Ich bin gefangen,
und meine Fesseln sind aus Schmerz.
Die Dunkelheit die mich umgibt,
entstanden aus Verzweiflung.

Jedes Mal wenn ich die Klinge ergreife,
Dringt ein kleiner Sonnenstrahl hindurch.

Doch nun umklammerst du mein Handgelenk,
und lässt mich das Licht mehr sehen,
weil du denkst das wäre besser für mich.

Doch das ist es nicht.

29.1.08 14:27, kommentieren

Angst

Für Oli

Ich kenne dich kaum
Und trotzdem hab ich heut von dir geträumt
Du hattest angst genau wie ich
Eine angst die lähmt
Ich wollte dir helfen
Und hielt dich fest,
doch genau wie du war ich in panik und unfähig
Ich sagte dir immer und immer wieder
Alles Wird Gut
Ich sagte es dir noch als du schon längst fortgerissen warst
Ich hielt nur noch Luft in meinen armen,
doch in meiner panik merkte ich es nicht
und versuchte immer noch dich zu beruhigen
und als ich es endlich verstand
ließ mich meine angst aufwachen,
doch ich war immer noch von ihr gelähmt

29.1.08 14:26, kommentieren

Am Ende

Ich liege am Boden,
denn es ist das einzige was mir noch echt erscheint.

Der Boden hält mich fest,
denn alles andere hat mich fallen lassen
Alles was mich in meinem Fall begleitet hat
war Schmerz und Verzweiflung.

Und dann bin ich aufgeschlagen
ich habe nicht geschrien,
obwohl ich höllische Schmerzen haben müsste.
Ich habe keine Angst
obwohl alles rot von meinem Blut ist.
Ich frage mich nicht wie es jetzt weitergeht,
denn ich bin am Ende angekommen.

Meine Augen starren ins Leere,
bis Sie kommen
und mir meine Augen schließen,
weil Sie es nicht ertragen
meine toten Augen zu sehen.

29.1.08 14:24, kommentieren

Dein Halt

Du sagst mir niemals was ich dir bedeute,
Du sagst mir niemals etwas nettes
Ich würde dich nicht meinen besten Freund nennen
und doch
merkst du es sofort wenn es mir schlecht geht,
dann nimmst du mich in den Arm.

Ohne mir etwas zu sagen,
ohne mir zuzuhören,
denn das interessiert dich überhaupt nicht
Du bist einfach da

So das es niemand bemerkt,
nicht mal ich merke das du mir soviel Halt gibst
und nun bist du fort
und auch die Wärme,
die du mir ohne Worte,
ohne zuhören,
nur durch dein Dasein gegeben hast.

Aber jetzt merke ich den Halt der mir fehlt.

29.1.08 14:23, kommentieren

Fliegen

Ich möchte so gerne fliegen,
udn deswegen greife ich jedes Mal zur Klinge.
Doch es tut zu sehr weh,
um tief schneiden zu können,
udn cih schaffe es wieder nciht zu fliegen.

Ich möchte so gerne fliegen,
und deswegen stehe ich hier
und versuche zu springen,
doch die angst hält mcih zurück
udn cih schaffe es wieder nciht zu fliegen.

Ich möchte so gerne fliegen,
doch der Schmerz udn die Angst ketten mich an
mein Leben an.

Wieso kannst du mich nciht festhalten,
anstatt die ketten meiner Unfähigkeit?

Ich möchte doch so gerne fliegen...

29.1.08 14:22, kommentieren